1 Neue Nachricht

Seit Tagen ignoriere ich eine Nachricht im FB Postfach. Von einer ehemaligen Kollegin mit der ich noch sporadisch Kontakt habe.

Sie steckt in einer Sinnkrise und vermisst mich.

Tja. Also… vor 10 Jahren hatten wir eine gute Zeit. Ich habe ihr auch in schlechten Zeiten beigestanden. Oh ja, das habe ich.

Aber.. sie tat mir nicht gut.

Und nun… weiß ich nicht was ich antworten soll. Ein einfaches „joah. doof. Aber du schaffst das.“. Oberflächliches Rumgeseiere?

Ich fühle mich mies dabei. Punkt. Aber ich habe keinen Bock auf dann wieder stundenlange Telefonate, in denen ich nicht zu Wort komme und meine Meinung eigentlich auch nicht interessiert. Ich kann mir keine Meinung dazu erlauben. Das meine ich jedenfalls. Dazu bin ich zu weit entfernt und zu wenig weiß ich wirklich aus ihrem Leben. Und das ist auch ok für mich. Leben entwickeln sich weiter und Lebenswege gehen auseinander. Nun auf einmal auf mich zurückzugreifen, wenn man einmal in der Stimmung ist… ich fühle mich benutzt.

ok. wenn ich so drüber schreibe, wird es mir klar… ich muss nichts vortäuschen, wo  nichts ist. Sie tut mir leid, aber ich kann nicht helfen. Thats it.

 

 

Trübe

Derzeit ist das Wetter in der schönsten Stadt der Welt trübe und nasse. Auch in meinem Kopf machen sich derzeit trübe Gedanken breit. Grundsätzlich mit einem soliden Optimismus ausgestattet, fällt es derzeit sehr schwer, positiv lächelnd durch den Tag zu kommen. Woran liegst? Es gibt neue Aufgaben und neue Verantwortungen, deren Ausmass derzeit noch unklar sind und die dazugehörigen Umstände sind alles andere erfolgsversprechend. Dies ist keine ganz neue Situation für mich und bis jetzt habe ich alles immer gemeistert. Nur ist der Anspruch, den ich an mich selbst stelle, hoch. Sehr hoch. Dies drückt gerade ziemlich aufs Gemüt und lässt die Gedanken wie ein Eichhörnchen auf Energydrink durch den Kopf rasen. Das Wochenende kam genau richtig. Sammeln, zur Ruhe kommen und nächste Woche dann mit neuer Kraft wieder den Aufgaben stellen und sie meistern. Und das werde ich!
Bis dahin haben die trüben Gedanken Zeit sich auszutoben und dann kommen sie wieder in die dunkle Ecke im Kopf, wo sie hingehören.
So!

Tagebücher -7.11.1989

November 1989, es war anscheinend die Zeit für sehr tiefsinnige Gedichte. SEHR viele tiefsinnige Gedichte. *grusel*

Und es war anscheinend die Zeit von Feten. Und dort wurde (ACHTUNG!) geraucht. Ohohoh… anscheinend so beindruckend, dass ich auch genau vermerkte, wer geraucht hat und wie viel. Und getanzt.. ENG! Sodom und Gomorrah! Dazu folgten noch eine Liste von Jungsnamen mit Prozentangaben (was das wohl sollte *hüstel*)… Aufregende Zeit, hatte ich nicht mehr so in Erinnerung.

Beim nächsten Eintrag erwähne ich übrigens, dass ich ein neues Pflegepferd habe und das es total SÜSS und BRAV ist. Ja, da kann ich mich wieder dran erinnern. 😀

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