Kram

Eine Menge Kram ist Teil unseres Lebens.
Zum Beispiel Küchenkram, Arbeitskram, Entspannungskram, Musikkram, Lesekram, Katzenkram, Fahrradkram, Autokram, Sportkram, Klamottenkram, Kosmetikkram, Gefühlskram, Fußballkram,Verpackungskram, Computerkram, Gewohnheitskram, Essenkram, Familienkram, Jugenderinnerungskram, Süßkram, Nervkram, Liebeskram, Fernsehkram, Handykram, Souvenierkram, Festivalkram, Erinnerungskram und und und und

Auch wenn man auf dem ersten Blick auf nichts verzichten möchte… es ist zu viel.
Manchmal muss man ausmisten. In so einer Phase befinde ich mir gerade. Was mir in die Finger gerät und was ich als unnütz und belastend empfinde, wird aussortiert. Entweder in die Kleiderspende oder direkt in die Tonne. Es ist irgendwie befreiend und verschafft mir ein gutes Gefühl. Nur leider geht das nicht mit allen Kramarten gleich gut bzw schnell. Aber es geht halt nicht alles auf einmal. Schritt für Schritt… das Jahr ist ja noch jung. 😀

2015

2015 war

  • viel unterwegs (Stockholm, Slowenien, Manchester, Fuerteventura)
  • viel gearbeitet
  • viel gelernt
  • viel gelacht
  • viel Musik gehört
  • viele Konzerte besucht
  • viel gelesen
  • viel gelacht

2015 war aber auch

  • zu viel gearbeitet
  • zu viel geärgert
  • zu viel Energie sinnlos vergeudet, ob nun im privaten oder im beruflichen Bereich
  • zu wenig Sport
  • zu wenig gebloggt
  • zu viele Selbstzweifel
  • Trauer
  • Abschied

Nun liegt 2016 vor mir und ich bin gespannt. Ich hab mir einiges vorgenommen. Vor allem dies: Nicht an meinen eigenen Anforderungen scheitern.

2015

So, das neue Jahr ist schon ein paar Tage alt. Auf dem ersten Blick bedeutet mir ein Jahreswechsel nicht viel. Ein Abend, eine Nacht und dann ein Morgen. Passiert jeden Tag. Bin auch keine Freundin von großen Silvesterpartys. Nichts ist schlimmer als gezwungene gute Laune und um Mitternacht fallen einem auf einmal alle um den Hals und man wünscht sich alles Gute. Ich wünsche den Menschen, die mich in meinem Leben begleiten immer alles Gute. Und das versuche ich ihnen auch so oft wie möglich zu sagen und zu zeigen.
Also gut. Silvester ist mir eigentlich schnuppe, aber der Abend war dann doch ganz nett. Und es gibt auch schon einen Plan für den nächsten Jahreswechsel.  😀
JEDENFALLS..  so ein Jahreswechsel ist ja prädestiniert für einen kleinen Rückblick. 2014 war schon sehr spannend. Ich durfte neue Länder bereisen. Ich lernte hier und dort Menschen kennen die zum Teil seitdem mein Leben als Freunde (und Kollegen) sehr bereichern.
Es gab auch schlechte Momente. Nachrichten von Krankheiten von Herzmenschen, auf die man nur hilflos reagieren konnte. Und wo auch jetzt nur auf ein Wunder hoffen kann. (´Krebs ist ein Arschloch. Ist so!).
Das alte Jahr war auch sehr lehrreich. Nicht nur beruflich durfte ich mich weiter entwickeln, auch über mich habe ich einige Dinge gelernt.
Und was ich jetzt gerade weiß, ich freue mich auf das kommende Jahr. In den kommenden 12 Monaten wird es nicht ruhiger. Und ich freue mich drauf. Ich habe mir einiges vorgenommen (ja, da mache ich dann doch mit, bei den Vorsätzen). Und nein, es hat nichts mit Schokolade, Alkohol, Diäten oder so etwas zu tun. Sondern viel mehr mit Gelassenheit, Zufriedenheit und Glück. Okay, vielleicht wäre der Verzicht auf Schokolade einfacher 😀 Aber einfach lag mir noch nie.

In diesem Sinne: auf ein Neues… Frohes Neues! 😉