Durchbruch

Die Mauer, die mich gestern zu Fall brachte, ist heute gebröckelt. Unverhofft, Unvorhergesehen, Überraschend.
Ich kann es noch kaum glauben und bevor es nicht alles „in Beton gegossen ist“ will ich mich noch nicht zu sehr freuen. Aber es bröckelt im Mauerwerk und die Sonne scheint durch. Und das auch durch mich. Das macht mich sehr froh. Aber abwarten. Es fehlt noch der letzte Ruck um sie endgültig einzureissen.

Mauern

Mauern gehören zum Leben. Manchmal ist die Eingrenzung hilfreich, manchmal hat man das Ziel vor Augen und muss Mauern überwinden. Das übt und man lernt dabei. Manchmal  sind sie aber auch unüberwindbar und man prallt immer wieder ab.

Der heutige Aufprall war einer von der schweren Sorte und gefühlt wurde ich kilometerweit zurückgeworfen. Aber ich stehe wieder auf. Und beginne weiter, nach Lücken in dieser Mauer zu suchen. Und es wird sie geben. Auch wenn der Kopf heute ganz schön dröhnt und die Zielerreichung unmöglich scheint.

Trübe

Derzeit ist das Wetter in der schönsten Stadt der Welt trübe und nasse. Auch in meinem Kopf machen sich derzeit trübe Gedanken breit. Grundsätzlich mit einem soliden Optimismus ausgestattet, fällt es derzeit sehr schwer, positiv lächelnd durch den Tag zu kommen. Woran liegst? Es gibt neue Aufgaben und neue Verantwortungen, deren Ausmass derzeit noch unklar sind und die dazugehörigen Umstände sind alles andere erfolgsversprechend. Dies ist keine ganz neue Situation für mich und bis jetzt habe ich alles immer gemeistert. Nur ist der Anspruch, den ich an mich selbst stelle, hoch. Sehr hoch. Dies drückt gerade ziemlich aufs Gemüt und lässt die Gedanken wie ein Eichhörnchen auf Energydrink durch den Kopf rasen. Das Wochenende kam genau richtig. Sammeln, zur Ruhe kommen und nächste Woche dann mit neuer Kraft wieder den Aufgaben stellen und sie meistern. Und das werde ich!
Bis dahin haben die trüben Gedanken Zeit sich auszutoben und dann kommen sie wieder in die dunkle Ecke im Kopf, wo sie hingehören.
So!