Positiv

Ganz ehrlich. Die meiste Zeit im Job bemühe ich mich um gute Laune und das berühmte positive Denken. Den Kollegen mit einem Lächeln begegnen, egal mit was für einem Mist ich aus dem Treffen rauskomme. Kommunikation und Interaktion mit den Kollegen ist mir wichtig. Und das ein Ergebnis dabei heraus kommt. Und wenn man dabei noch lachen kann, geht es doch viel besser. ok, manchmal ist das Lachen sicherlich auch dazu da, Spannungen zu lösen (oder Hysterie zu überspielen). Und das klappt dann auch meistens. Die direkten Kollegen ticken Gottseidank auch genauso. Und der Vorgesetzte auch. Er sieht, was wir leisten und die Ergebnisse. Daher haben wir sicherlich auch hin und wieder Narrenfreiheit. Was zählt, ist das Ergebnis.

Und doch gibt es dann manchmal auch dieses Loch. Das auf einmal vor einem auftaucht, wo man unvermittelt reinstürzt und wo das Glas noch nicht einmal zu einem Viertel gefüllt ist und alles über einen zusammenstürzt. Wenn man Dinge nicht beeinflussen kann und das Gefühl hat, frontal mit 200 km/h gegen die Mauer zu rasen. Wo das innere Schweigehorn bockig in der Ecke sitzt und den Gedankenfluss blockiert.

Aus dem Loch wieder herauszukommen kostet Kraft. Aber es geht. Irgendwie. Irgendwie geht es immer.

So, ich werfe jetzt dem Kollegen den Antiagressionsball an den Kopf, schmeiße 10 € in das Phrasenschwein (fast so gut gefüllt wie die Fluchsau), dann geht es sicher wieder.

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