Back to Black

Die Musik ist etwas, was mich eigentlich schon seit der Kindheit begleitet. Gesegnet mit sehr jungen Eltern (was für sie, vor allem meine Mutter, sicherlich nicht immer leicht war) kam ich schon sehr früh mit den Lieblingen meiner Eltern in Berührung. Auf der Seite meiner Mutter (die im übrigen mal einen Pfeifboykott gegen einen Auftritt von Bata Illic in ihrem Heimatdorf anführte) waren das Bands wie Cream oder Uriah Heep. Bei Papa ging es eher gesitteter zu mit den Beatles und den Rolling Stones. Die Stones durfte ich mit ihm dann auch zwei-, dreimal live erleben. Das hat mir dann aber auch gereicht. Mehr beeindruckt war ich von einem Konzert mit ihm von The Who. Irgendwann in den 90ern in Berlin war das. Das war eher mein Ding. 

Die Plattensammlung umfasste jedenfalls viele Genres. Nach Partys meiner Eltern (und da gab es einige von) durfte ich hin und wieder die Platten wieder in ihre Hüllen sortieren (so etwas wird ja je länger die Party dauert, mehr und mehr vernachlässigt) und war immer mehr fasziniert von den schwarzen Scheiben und den dazugehörigen großflächigen Covern. Mit 10 bekam ich dann meine erste Kompaktanlage und da war natürlich auch ein Plattenspieler dabei (meine Eltern wollten wohl nicht mehr von Kimba, Maja und sämtlichen Märchenfiguren im Wohnzimmer belästigt werden). Auf diesem Plattenspieler liefen dann nach einigen Ausflügen in die damalige Boybandszene doch relativ schnell Dinge wie The Smiths, The Clash oder auch The Jeremy Days. Aber auch dem Plattenschrank meines Vaters stattete ich den ein oder anderen Besuch ab. Ich liebte The Doors, The Who und auch die Beatles.
Dann kam das Zeitalter der CD und…. mein Vater verkaufte seine Sammlung an einen Typ aus Berlin. Sicherlich hat er gutes Geld dafür bekommen, aber der ideelle Wert… MEIN ERBE…. 😉
Ich freundete mich aber auch schnell mit den Silberlingen an und irgendwann kam dann MP3. Musik war immer dabei. Der Geschmack verändert sich auch immer wieder, aber es gibt eigentlich nichts in meiner Mediathek, was ich nicht gerne höre.

Angeregt jedenfalls durch ein Gespräch mit einem Freund am Samstag, keimt in mir nun jedenfalls die Idee, mir mal wieder einen Plattenspieler zuzulegen. Na ja.. „keimt“ ist ein wenig untertrieben: Ich bin Feuer und Flamme! Das Ritual die Nadel auf die Platte zu setzen, der besondere Sound.

…. und wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe…. 🙂
Gestern habe ich dann erst einmal meine Platten wieder aus dem Keller hervorgeholt. Und hatte schon eine Menge Spaß. Ein schöner Querschnitt durch die Jugendzeit über ALF, A-ha, die Sountracks von Dirty Dancing bis hin zu The Cure. Alles dabei. Herrlich.
Aber jeder hat ja mal angefangen.
Nun muss nur noch der Plattenspieler her. Nachdem ich kurzentschlossen fast schon einen gekauft hätte, bringt mir nun ein Kollege Morgen seinen mit, den er nicht mehr benötigt. Wenn der angeschlossen werden kann, ist er meiner. Also: Daumen drücken!

Vinyl

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